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Das Ionische Meer

Ursprung

Der Sage nach, war Io eine der Geliebten des Zeus und wurde von Hera in eine Kuh verwandelt. Doch, dem von Zeus zu ihrer Rettung entsandten Hermes gelang es, Io zu befreien. Auf ihrer Flucht durchschwamm sie das später nach ihr benannte Ionische Meer, bevor sie nach langer Wanderung schließlich Ägypten erreichte und dort wieder ihre menschliche Gestalt annehmen konnte.

Beschreibung

Das Ionische Meer beginnt südlich der Adria. Als erste Griechische Insel, liegt Korfu vor der süd-westlichen Küste Albaniens und der nord-westlichen Küste Griechenlands. Die bekanntesten Inseln dort sind Lefkas, Ithaka, Meganisi, Kalamos, Kastos, Atokos, Skorpios.Kefalonia und Zakyntos, sowie Kythira, Sfakteria, Schiza, Strofades, Sapientza, Schiza,

Das Wetter hier wird meist von den Druckzentren über Italien bestimmt, was durch die etwas häufigeren Regenfälle für gut bewachsene, grüne Insel-Vegetation sorgt. Östlich ziehende Tiefdruckgebiete  bleiben meist an den Bergen des Peloponnes „hängen“ und finden dann kaum Eingang in den Saronischen- oder Argolischen Golf.

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Der Argolische Golf

Der Argolische Golf zählt zu den eher gemäßigten Zonen und eignet sich deshalb vor allem für Segel-Einsteiger und „Genuss-Segler“. Aufgrund des geringen Fetches bei westlichen, nördlichen und östlichen Winden, bauen sich hier selten „höhere“ Wellen auf. Die bekannteste Insel ist Spetses.

 

 

 

 

 

 

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Revierinformationen Griechenland

Allgemeines

Wenn man die Küsten aller Inseln und auch die des Festlandes zusammenzählt, dann hat Griechenland mit 13.676 Kilometern die längste Küstenlinie aller Mittelmeerländer. Allein 3054 Inseln (Inseln, Felsen, pp) stehen unter griechischer Verwaltung.

Es gibt inzwischen etliche Handelshäfen, immer mehr Marinas und unzählige Buchten, die die Wahl des richtigen Ankerplatzes erleichtern. Eigentlich kann man sagen, dass man meist durchaus alle paar Küstenmeilen einen geeigneten Liege- oder Ankerplatz finden kann.

International können die Marinas mit wenigen Ausnahmen sicher nicht mit den Standards mithalten. Meist gibt es keinerlei Strom- oder Wasseranschlüsse und keinen Inklusiv-Service an den Piers. Die benötigten Mengen an Frischwasser oder Treibstoff müssen angefordert werden. Damit einher gehen jedoch auch unglaublich niedrige Liegeplatzpreise, die für ein 42-Fuß-Schiff schon mal bei wenig mehr als 2,00€ liegen können.

Was manch Einer nicht weiß ist, dass zwischen den Inseln nicht ein Segelrevier, sondern gleich mehrere-, mit recht unterschiedlichen, Jahreszeit- und geografisch bedingten Windphänomenen liegen. So ist hier für jeden Bedarf und jedes Können der richtige Fahrtbereich zu finden.

Griechenland, und die meisten seiner Inseln Inseln, sind auch mit einer der vielen Fähren (Flying Dolphin, Anek Lines, AnekSuperfast, Minoan Lines, Superfast Ferries verbunden).

Grundsätzlich sollte man sich überall in der griechischen Inselwelt vor Windeffekten jeder Art, besonders Fallböen und Winddüsen in Acht nehmen.

Gute Seemannschaft erfordert es, bei starken Winden, spätestens aber bei Meltemi, an den Einsatz eines zweiten Ankers, bzw. einer Landleine zu denken und für eine Ankerwache zu sorgen.

Klima

Es herrscht Mediterranes Klima mit und heißen, trockenen Sommern vor. Im meist feucht-milden Winter regnet es an den Küsten häufig, während es selten zu Schneefall kommt. In den heißen und trockenen Sommern kommt es gelegentlich zu meist kurzen Sommergewittern, die jedoch nur temporär für Abkühlung sorgen.

Link zur Klimatebelle Griechenland

Menschen

Grundsätzlich gelten „die Griechen“ als freundliche und offene, aber doch konservativ der christlich-orthodoxen Kirche (98%) verhaftete Menschen. Es kann Ihnen durchaus passieren, dass Sie beim Ankern in einer einsamen Bucht vom einzigen Inselbewohner zu einem Glas Wein eingeladen werden. Mir selbst, dem Verfasser, ist in 2x 6 Monaten Dauer-Aufenthalt in Griechenland nicht eine unangenehme oder gar feindselige Situation widerfahren, -im Gegenteil! Jedoch gilt es wie immer, die Kultur des besuchten Landes zu achten und hier u. a. nicht zu viel Haut zu zeigen.

Griechenlands Meere

Ionisches Meer

Ägäisches Meer (nördliche-, Östliche-, südliche-, westliche Ägäis)

Inselgruppen/Reviere

Lybisches Meer

Inseln Kreta und Gavdos

 

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Die Kykladen

Beschreibung

Die Kykladen bilden ein vielfältiges Revier mit vielen Inseln, vielen Buchten, engen Durchfahrten, vielen Tavernen und anspruchsvollen Törns. Die Vergatation ist im Sommer meist stark verdorrt, auf den Inseln herrscht meist Wasserknappheit.

Winde, Windeffekte

Als den wohl bekanntesten Wind kann man den Meltemi, oder Meltemia nennen. Dieser, früher auch Etesien (jährlich wiederkehrend) genannte Wind, ist ein Schönwetterwind. Er entsteht in der nördlichen Ägäis und weht aus nördlichen Richtungen.

In den Monaten Juli und August eines jeden Jahres erreicht er seine größte Stärke mit etwa 6-8 Bft, regional stärker. Der Meltemi entfacht seine größte Wirkung in der Inselgruppe der Kykladen, weshalb man diese Region durchaus als Starkwind-Revier bezeichnen kann. Auch zwischen den Inseln kann sich dann durchaus eine Welle von 4-5m aufbauen! Unerfahrene Segler und Einsteiger sollten die Kykladen im Juli/August eher meiden.

Typische Windrichtungen bei Meltemi

  • NE in der nördlichen Ägäis,
  • N in der zentralen und südlichen Ägäis
  • NW im Dodekanes

Die berüchtigsten Fallböen entstehen besonders an den Süd-Seiten (bei Meltemi Lee-Seiten) der Inseln Euböa, Kea, Andros, Tinos, Pholegandros, Ios, Amorgos, Sifnos, Kos, und teilweise Kalymnos.

Besonders gefährdet sind in den Kykladen Fjord-ähnliche Buchten mit Nord-Süd-Ausrichtung. Entsprechende Hinweise in Revierhandbüchern sollten unbedingt beachtet werden! Teilweise treten diese Phänomene innerhalb bestimmter Tageszeiten auf.

Berüchtigte Winddüsen in den Kykladen

  • Meerenge zwischen Euböa und Andros. Achtung: Strom bis 7kn möglich!
  • Meerenge zwischen lkaria und Samos bis Phournoi-Archipel
  • Meerenge zwischen Paros und Naxos
  • Nordküste Amorgos
  • Westküste Karpathos

 

 

 

 

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Übersicht Revierinformationen

Erklärung

Die vorliegenden Informationen wurden aus verschiedenen Quellen zusammengetragen und beinhalten viele eigene Erfahrungen und Eindrücke des Verfassers. Für die Authentizität der Informationen kann keine Gewähr übernommen werden. Ich, der Verfasser, lehne jedwede Haftung für die Richtigkeit der Angaben ab. Die Nutzung und Interpretation der Informationen muss nach den Regeln der Seemannschaft erfolgen. Sie darf ausschließlich dann erfolgen, wenn diese Erklärung in vollem Umfang akzeptiert wird und geschieht auf eigene Gefahr.

Sollten irgendwelche erkennbaren Fehler in den Angaben festgestellt werden, bin ich dankbar für jeden Hinweis. Ebenso freue ich mich über alle ergänzenden Angaben.

 

Hier finden Sie verschiedene Informationen, die Ihnen die Auswahl Ihres Wunsch-Revieres vereinfachen sollen. Bitte wählen Sie stets den für Ihr Wissen und Ihre Erfahrung geeigneten Fahrtbereich aus und bedenken Sie dabei auch den Erfahrungsstand Ihrer Crew.

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