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Die Kykladen

Beschreibung

Die Kykladen bilden ein vielfältiges Revier mit vielen Inseln, vielen Buchten, engen Durchfahrten, vielen Tavernen und anspruchsvollen Törns. Die Vergatation ist im Sommer meist stark verdorrt, auf den Inseln herrscht meist Wasserknappheit.

Winde, Windeffekte

Als den wohl bekanntesten Wind kann man den Meltemi, oder Meltemia nennen. Dieser, früher auch Etesien (jährlich wiederkehrend) genannte Wind, ist ein Schönwetterwind. Er entsteht in der nördlichen Ägäis und weht aus nördlichen Richtungen.

In den Monaten Juli und August eines jeden Jahres erreicht er seine größte Stärke mit etwa 6-8 Bft, regional stärker. Der Meltemi entfacht seine größte Wirkung in der Inselgruppe der Kykladen, weshalb man diese Region durchaus als Starkwind-Revier bezeichnen kann. Auch zwischen den Inseln kann sich dann durchaus eine Welle von 4-5m aufbauen! Unerfahrene Segler und Einsteiger sollten die Kykladen im Juli/August eher meiden.

Typische Windrichtungen bei Meltemi

  • NE in der nördlichen Ägäis,
  • N in der zentralen und südlichen Ägäis
  • NW im Dodekanes

Die berüchtigsten Fallböen entstehen besonders an den Süd-Seiten (bei Meltemi Lee-Seiten) der Inseln Euböa, Kea, Andros, Tinos, Pholegandros, Ios, Amorgos, Sifnos, Kos, und teilweise Kalymnos.

Besonders gefährdet sind in den Kykladen Fjord-ähnliche Buchten mit Nord-Süd-Ausrichtung. Entsprechende Hinweise in Revierhandbüchern sollten unbedingt beachtet werden! Teilweise treten diese Phänomene innerhalb bestimmter Tageszeiten auf.

Berüchtigte Winddüsen in den Kykladen

  • Meerenge zwischen Euböa und Andros. Achtung: Strom bis 7kn möglich!
  • Meerenge zwischen lkaria und Samos bis Phournoi-Archipel
  • Meerenge zwischen Paros und Naxos
  • Nordküste Amorgos
  • Westküste Karpathos